Haus der Phantasie
ein Wohnheim mit integrierter Tagesstruktur für
seelisch-behinderte Menschen
"Phatnasie" hilft DIR, Neues zu erschaffen, Grenzen des Denkes zu überschreiten,... schöpferisch zu wirken! Sie ist die besondere Fähigkeit, vorhandene Gedächtnisinhalte zu neuen Vorstellungsbildern zu verknüpfen.
Nichts auf dieser Welt entsteht ohne dass ein Gedanke vorausgeht!
Der Gedanke und die "Phantasie" sind die stärksten Mächte, die DIR verliehen wurden. Jeder Gedanke, den DU in DEINEM Inneren entwickelst und der das Bestreben hat, sich zu verwirklichen, wird für dich auch erreichbar sein.
Je stärker DEINE Vorstellungskraft ist, desto größer ist auch DEIN Erfolg, denn Phantasie ist die Kunst, Verborgenes zu entdecken!
"Phantasie" könnte ein Anfang sein... wenn DU dich traust!
Im Sinne des Leitgedankens des Hauses der Generationen, dessen Konsens das Gefüge der Großfamilie ist, bietet der Wohnbereich Resozialisierung einen geschützten Rahmen zur Entwicklung und Entfaltung sozialer Kompetenzen in allen Bereichen des Lebens.
Zielgruppe des Wohnbereiches "Resozialisierung" sind Menschen mit Suchterkrankungen, psychischen Erkrankungen oder Doppeldiagnosen ab dem 18. Lebensjahr, die aufgrund ihrer komplexen Problemlagen in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Alltagsbewältigung, soziale Beziehungen, Justiz, Finanzen und Beschäftigung eine längerfristige Betreuung benötigen. Aufnahme finden Personen gem. §§ 53/54 SGB XII Eingliederungshilfe mit folgenden Schwerpunkten:
- Hilfen zur Alltagsbewältigung im Wohnbereich, insbesondere im Hinblick auf die Atl`s
- Hilfen zur Anregung und Erweiterung des Lebenskreises über den Bereich "Wohnen" hinaus z.B. tagesstrukturiende Maßnahmen (wobei "Beschäftigung und Freizeit" berücksichtigt werden)
Wohnen im Haus der Phantasie
Hier beschreiben wir die Räumlichkeiten im Haus der Phantasie
Unser Leitbild
In den Wohnbereichen "Jupiter" und "Pluto" bieten wir einen geschützten Rahmen zur Entwicklung und Entfaltung sozialer Kompetenzen in allen Bereichen des Lebens.
Individualität
Mittelpunkt unserer Arbeit ist der Mensch in seiner Individualität.
Um eine möglichst effektive Arbeit leisten zu können, finden soziale, kognitive, emotionale und körperlicher Aspekte, sowie die individuelle Hilfeplanung für jeden einzelnen Bewohner große Beachtung, um somit eine bestmögliche positive psychische und physische Stabilisierung und Weiterentwicklung zu erreichen.
Lebensweltorientierung
Im Mittelpunkt unserer Hilfemaßnahmen steht der Bewohner mit seinen Bedürfnissen und Ressourcen. Seine individuellen Fähigkeiten, Wünsche und die psychosoziale Situation sind Basis der Entwicklung von Unterstützungsmöglichkeiten.
Wichtiger Punkt ist dabei auch die Akzeptanz anderer Wertkonzepte, Lebensentwürfe und Lebensbewältigungsstrategien seitens der Betreuer.
Die Besserung und Mobilisierung von Selbstheilungskräften gehören genauso dazu, wie das schrittweise Wiederaneignen von Verantwortung und Eigeninitiative in der Lebensgestaltung.
Aufnahmevoraussetzung
In der Regel werden unsere Bewohner über Krankenhäuser, Betreuer oder andere kooperierende Einrichtungen vermittelt, auch eine direkte Kontaktaufnahme des Hilfesuchenden selbst ist nicht selten der Fall.
Chronische Erkrankungen
Der Wohnbereich ist für Bewohner mit chronischen Erkrankungen geplant. Neben Alkoholabhängigkeit, Drogenabhängigkeit und Politoxikomanie (mit den zumeist einhergehenden Erkrankungen, wie Hepatitis C oder auch HIV) leben bei uns auch Bewohner mit Spielsucht oder Medikamentenabhängigkeit.
Substitution
Der Wohnbereich steht auch Bewohnern offen, die substituiert werden. Suchterkrankte Bewohner bekommen ärztlich verordnet ein Präparat, welches den Suchtstoff ersetzt und somit den Suchtdruck mindert bis verhindert.
Ziele
Ziel ist es, seelisch wesentlich behinderte Menschen zu befähigen, möglichst weitgehend und dauerhaft am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben.
Hilfestellungen
Um unseren Bewohnern die größtmögliche Hilfestellung zu geben, ihren Alltag im Wohnbereich zu gestalten, steht ein Team aus Sozial- und Ergotherapeuten mit den Schwerpunkten Arbeit, Beschäftigung, Gesprächsführung, Sozialtherapie und Sport und therapeutischen Hilfskräften mit abgeschlossenen Erstausbildungen in handwerklichen Berufen zur Verfügung.
Organisation und Tagesablauf
Der Tagesablauf des Wohnbereiches ist für jeden Bewohner ersichtlich gegliedert und strukturiert.
Rückfälle
Wie in der Hausordnung noch einmal sichtbar, gilt im Wohnbereich absolutes Alkohol- und Drogenverbot, dazu zählen auch verordnungspflichtige Medikamente, mit denen ein Missbrauch erfolgen kann.
Neuorientierung
In unserer Arbeit geht es uns insbesondere darum, dass unsere Bewohner lernen ihre Erkrankung, ob nun psychische Erkrankung oder Suchterkrankung als Entwicklungsprozess im eigenen Lebenslauf zu begreifen, zu akzeptieren, d.h. mit den Einschränkungen leben zulernen, Kompensationsstrategien zu entwickeln.
Belastung
Neben der Neuorientierung ist das Erkennen der eigenen Belastbarkeit und der eigenen Grenzen ein wichtiger Punkt im Zuge der Resozialisierung. Im Wohnbereich soll dieses trainiert werden.
Ergotherapie
Das Haus der Generationen bietet konzeptionell neben pflegerischer, physikalischer, medizinischer und sozialpädagogischer Betreuung durch die Ergotherapieabteilung eine ganzheitlich orientierte therapeutische Versorgung.
Umgang mit Tieren
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich die Haltung eines Heimtieres gesundheitsfördernd auswirkt: Sowohl Gesunde als auch Kranke profitieren von den vielfältigen Facetten der Mensch-Tier-Beziehung.
Erlebniswelt erschließen - Jahreszeitliche Aktionen

Nicht nur der tägliche Ablauf soll den Bewohnern nahe gebracht werden, sondern auch der Jahresrhythmus. Hierzu gilt es, klare Abgrenzung zwischen Wochentagen, Feiertagen und Wochenenden zu vermitteln.
Integration
Ziel ist es, Rückzugstendenzen unserer Bewohner entgegenzuwirken, einen angstfreien Raum zu schaffen.
Einzel- und Gruppengespräche
Neben den Einzelgesprächen finden auch sog. Gruppengespräche statt. Für diese Gespräche im Haus stehen eine Dipl.-Sozialpädagogin und Ergotherapeuten/-innen zur Verfügung.
weitere Aufgaben
Neben der Arbeit mit unseren Bewohnern sehen wir es auch als Aufgabe an, eng mit den Angehörigen der Bewohnern zusammen zu arbeiten.
Eine weitere wichtige Aufgabe ist für uns die Öffentlichkeitsarbeit um allgemeine Vorurteile bei der Bevölkerung zu vermeiden und abzubauen.
Situation nach Beendigung unserer Betreuung
Situation nach Beendigung unserer Betreuung.
Im Folgenden werden verschiedene Möglichkeiten einer Beendigung der Betreuung des Wohnbereiches aufgeführt.













